Beschreibung
Am 2. Dezember 2022 wurde der Strategieplan für die GAP 2023-2027 (SPP) Italiens durch den Durchführungsbeschluss der Europäischen Kommission (C(2022) 8645 final) genehmigt. Die Genehmigung des PHP steht am Ende eines komplexen Verhandlungs- und Diskussionsprozesses mit der Europäischen Kommission, der mit der Notifizierung des ersten Strategievorschlags am 31. Dezember 2021 begann.
Das am 2. Dezember 2022 genehmigte italienische PHP wurde durch aufeinanderfolgende Versionen geändert, die durch Entscheidungen der Europäischen Kommission genehmigt wurden.
Was die EU-Ziele für die Entwicklung des ländlichen Raums betrifft, die vom Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) unterstützt werden, so erfolgt die Finanzierung auf Provinzebene über die Interventionen, für die die Autonome Provinz Trient das Dokument "Programmplanung für die Entwicklung des ländlichen Raums in Ergänzung zum GAP-Strategieplan 2023-2027" (CSR) ausgearbeitet hat, dessen erste Fassung mit Beschluss des Provinzrats Nr. 262 vom 17. Februar 2023 angenommen wurde. Für die Entwicklung des ländlichen Raums im Trentino wurden 17 Interventionen mit einem Gesamtbetrag von 198.960.232 Euro aktiviert, die zu 40,70 % aus EU-Mitteln, zu 41,51 % aus nationalen Mitteln und zu 17,79 % aus Mitteln der Provinz kofinanziert werden.
Die strategischen Entscheidungen, die für die Festlegung der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums im Trentino für den Programmplanungszeitraum 2023-2027 ausschlaggebend waren, wurden im Laufe des Jahres 2022 mit dem Beschluss Nr. 1543 des Provinzialrats vom 26. August 2022 getroffen. Die zu aktivierenden Maßnahmen reichen von der biologischen Vielfalt bis zur Unterstützung der Berggebiete, von der Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe bis zur Entwicklung des ländlichen Raums, von spezifischen Investitionen in die Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse bis zur Diversifizierung in nichtlandwirtschaftliche Tätigkeiten, von der Unterstützung ökologischer Anbaugebiete bis zur Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden und schließlich zur Unterstützung von Junglandwirten und der Ausbildung.