Beschreibung
Die Autonome Provinz Trient schlägt strukturierte Wege vor und unterstützt autonome Projekte, die in die Bildungsplanung der Schul- und Ausbildungseinrichtungen der Autonomen Provinz Trient auf Provinz- und Paritätsebene aufgenommen werden sollen. Sie richten sich an Schüler, Lehrer und Eltern und zielen auf den Erwerb eines umfassenden Bewusstseins für den Umgang und die Nutzung des Netzes ab, das als wichtiges Wissens- und Lerninstrument betrachtet wird.
Diese Projekte/Pfade sollen im Laufe desSchuljahres 2021/2022 umgesetzt werden und haben zum Ziel, den Erwerb von Kompetenzen im Bereich der digitalen Bürgererziehung zu fördern und die folgenden Themen zu vertiefen
- Cybermobbing entgegentreten; auch aus einer Genderperspektive;
- Bewusste Nutzung von sozialen Netzwerken und Online-Sicherheit;
- Ausarbeitung des Schullehrplans unter dem Aspekt der digitalen politischen Bildung;
- Ausarbeitung von Richtlinien für die Nutzung von Technologien in der Schule (PUA, akzeptable Nutzung von Technologien und des Netzes in der Schule);
- Initiierung von begleitenden Prozessen, die darauf abzielen, Zertifizierungen zu erlangen, um Schulen dabei zu unterstützen, sich mit einem Verfahrenssystem für professionelle Interventionen im Falle von Mobbing- und Cybermobbing-Vorfällen auszustatten.
Jede einzelne Schule im Trentino kann alternativ Katalogkurse oder autonome Planung aktivieren:
- Katalogkurse: 7 mit maximal 2.100,00 € finanzierte Katalogkurse, die sich obligatorisch an Schüler, Lehrer und Eltern richten, wobei 1 Kurs für Eltern, 1 Kurs für Lehrer und 5 Kurse für Schüler durchgeführt werden.
- Autonome Planung: Die Institute und Schulen, die eine autonome Planung durchführen werden, müssen 7 mit maximal 2.100,00 € finanzierte Projekte aktivieren, die sich obligatorisch an Schüler, Lehrer und Eltern richten, wobei sie 1 Projekt für Eltern, 1 Projekt für Lehrer und 5 Projekte für Schüler durchführen.
Die Schulen, die eine autonome Planung durchführen, können von einer zusätzlichen Finanzierung in Höhe von 1.000,00 € profitieren, die den ersten 10 Projekten der Rangliste gewährt wird.
Zusätzlich zu diesem Projekt können die Schulen einen Zertifizierungspfad aktivieren , um eine Anti-Mobbing-Politik ständig aktiv zu halten und zu überwachen. Hierfür ist für die ersten 7 Schulen, die einen Antrag einreichen, eine spezifische Finanzierung von 3.000 Euro vorgesehen, die 80 % der Gesamtkosten entspricht.
Eine Finanzierung von 1.000 Euro ist auch für die Erneuerung der bereits erhaltenen Zertifizierung für 4 Schulen vorgesehen.
Beschränkungen
Die Anträge müssen zwischen dem 13. Dezember 2021 und dem 17. Januar 2022 eingereicht werden; die Übermittlung des Antrags über die Interoperabilität P.I.Tre. (für Schul- und Berufsbildungseinrichtungen auf Provinzebene) oder per Pec (für paritätische Schul- und Berufsbildungseinrichtungen) muss spätestens am 17. Januar 2022 um 12 Uhr erfolgen.
Die Förderfähigkeit von Anträgen, die von einzelnen Schulen oder Schulnetzen eingereicht werden, hängt vom Vorhandensein von Wegen/Projekten ab, die sich an Schüler, Lehrer und Eltern richten. Fehlt eines dieser drei Elemente, so wird es von der Ausschreibung ausgeschlossen.
Die Projekte/Pfade müssen im Zeitraum zwischen Januar 2022 und dem 14. Oktober 2022 durchgeführt werden.
Im Falle der Zertifizierung zur Prävention und Bekämpfung von Mobbing kann der Prozess bis Ende Dezember 2022 abgeschlossen werden.